Eva Homotov erkämpft den dritten Platz

Für die Teilnehmer der zweiten Austragung des Ironman Hamburg hatte die aktuelle Hitzewelle eine konkrete Auswirkung, denn aufgrund der Blaualgensituation in der Alster wurde das 3800 Meter lange Schwimmen abgesagt und durch einen 6-Kilometer-Lauf ersetzt.

Eine solche Maßnahme ist in der deutschen Ironmangeschichte ein Novum, wogegen an anderen weltweiten Austragungsorten so etwas aufgrund der Witterungsverhältnisse bereits vorgekommen ist.Insbesondere für Ingrid Alvermann-Buhr vom Triathlon Heidekreis war die Absage aufgrund ihrer Schwimmstärke sehr bedauerlich. Sie bewältigte den anfänglichen Lauf in 36:38 Minuten und fuhr danach 180 Kilometer auf dem Rad in 6:44:27 Stunden. Die Radstrecke verlief überwiegend entlang der Elbe auf Hamburger Stadtgebiet in Richtung Osten. Der abschließende Marathon war aufgrund der hohen Temperaturen eine große Herausforderung, die Alvermann-Buhr in 5:47:48 Stunden meisterte. Mit der Gesamtzeit von 13:20:04 Stunden belegte sie Rang fünf in ihrer Altersklasse.

Auch für die weiteren beiden Teilnehmer vom Triathlonverein Heidekreis waren die veränderten Bedingungen und die Hitze eine Herausforderung. Eva Homotov kam mit dem Auftaktlauf am frühen Morgen gut zurecht und lief 31:29 Minuten. Beim Radfahren lief es auf den ersten 90 Kilometern gut, danach musste Homotov ihr Tempo leicht reduzieren, kam dennoch nach 6:31:25 Stunden in die Wechselzone. Der finale Lauf, der auf vier Runden in Alsternähe aufgeteilt war, verlief ähnlich, denn ab der dritten Runde musste sie beißen und ab 30 Kilometern zudem mit Wadenkrämpfen ringen. Dennoch kämpfte sie sich nach 4:34:28 Stunden ins Ziel und erreichte eine Gesamtzeit von 11:55:00 Stunden. Mit dieser starken Leistung wurde sie bei der Siegerehrung am Folgetag für den dritten Rang in ihrer Altersklasse auf das Podium gerufen. Gleichzeitig bedeutete das den dritten bei der Deutschen Meisterschaft über die Langdistanz, wofür sie verdientermaßen ein zweites Mal geehrt wurde.

Dr. Michael Röhrs startete das Rennen mit einer Laufzeit von 22:50 Minuten, was die Spitze in seiner Altersklasse bedeutete. Er konnte sein hohes Tempo auf dem Rad zunächst halten und fuhr die ersten 100 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 Kilometern/Stunde. Dann erwischte ihn jedoch der Pannenteufel und er musste zwei platte Reifen reparieren, weshalb er erst nach 5:51:18 Stunden die Wechselzone erreichte. Dennoch gelang ihm für den Lauf die Neumotivation, wozu auch die leidenschaftliche Anfeuerung durch die zahlreichen Zuschauer beitrug. Weitgehend konstant lief er 3:58:20 Stunden, was zu einer Gesamtzeit von 10:27:53 Stunden führte und Platz 28 in seiner Altersklasse bedeutete.

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