Radsportler aus dem Heidekreis in der „Grünen Hölle“

Kürzlich stellten sich insgesamt 10 passionierte Rennradfahrer und Triathleten aus dem Heidekreis der Herausforderung des 24-Stunden-Rennens „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring, einem der attraktivsten und gleichzeitig härtesten Wettbewerbe für Radsportler. Die anspruchsvolle Rennstrecke, die normalerweise für verschiedene Rennformate für Rennwagen und Motorräder genutzt wird, verwandelt sich seit 2004 einmal im Jahr in ein Mekka für Radsportverrückte aus Deutschland und dem europäischen Ausland, die gemeinsam ihrem Hobby nachgehen und dabei ein rauschendes Familienfest feiern. Aufgeteilt auf verschiedene Wettbewerbe, gingen an diesem Wochenende rund 10.000 Sportler bei sommerlichem Wetter und nahezu idealen Verhältnissen in der Eifel an den Start. Die Athleten aus dem Heidekreis stellten sich dabei in zwei Vierer- (Thomas Begemann, Ralf Hetzer, Kai Rosebrock und Ralf Zacharias sowie Marc Hansen, Ralf Klask, Uwe Schulz und Klaus Ziegler) und einem Zweier-Team (Wilson Blunt und Mike Llewellyn) der Konkurrenz in der 24-Std.-Wertung. Unter dem Motto „Spaß haben und genießen“ absolvierten die Heidekreisler insgesamt 26 (2er-Team), 24 bzw. 23 Runden (4er-Teams) auf dem mit rasanten Abfahrten mit Spitzengeschwindigkeiten über 100 km/h sowie brutalen Anstiegen mit 18 % Steigung gespickten Rundkurs. Dabei waren pro Runde 26 km und 530 Höhenmeter zu bewältigen, unter anderem auf dem anspruchsvollen Anstieg zur „Hohen Acht“, der sogar einen gestandenen Profi wie Mike Kluge, ehemaliger Querfeldein-Weltmeister, zu der Aussage verleitete: „Da spürst Du jeden Atemzug, den Du machst – oder den Du gerne gemacht hättest."  Besonderes Highlight waren für viele die Nachtrunden, bei denen die Teilnehmer wie durch ein Lichtermeer auf dem Asphalt unterwegs waren und außer den Scheinwerfern und Rücklichtern der Konkurrenten nur das leise Abrollgeräusch der Reifen und das Surren der geschmierten Ketten zu vernehmen war. In der Gesamtwertung belegten die Vierer-Teams die Plätze 252 und 335 von 621 gestarteten Mannschaften sowie einen überragenden 5. Platz in der Wertung der 2er-Teams. Alle Teilnehmer waren sich im Anschluss einig, dass diese außergewöhnliche Mischung aus Sport und Teamerlebnis unbedingt im kommenden Jahr wiederholt werden müsse.

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