Hitzeschlacht beim Roth-Triathlon 2014

Unter den Langdistanz-Triathlons ist Roth etwas Besonderes: "We are Triathlon" - das Motto der Challenge Roth, wird alljährlich im Juli für Triathleten erlebbar und tatsächlich steht hinter diesem Motto ein ganzer Landkreis, der auch in diesem Jahr mit 5700 aktiven Helfern und unter den 220.000 Zuschauern entlang der Strecken präsent war. Seit nunmehr 30 Jahren gibt es Triathlonveranstaltungen in Roth, ab 1988 ausschließlich auf der Langdistanz mit 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und 42 Kilometern Laufen. Die Begeisterung für Roth ist auch auf der Athletenseite ungebrochen: 3500 Einzelstarter und 650 Staffeln aus 60 Nationen hatten sich in die Startlisten der diesjährigen Challenge Roth eingeschrieben. Mit 2 Einzelstartern, Dirk Sauer und Henning Mühlenhaupt, sowie 2 Staffeln, der „Heidegeister 1“ mit Wolfgang Best, Heidi Eggers, Helmut Eggers und der „Heidegeister 2“ mit Thomas Begemann, Rüdiger Lippert, Kirsti Sarikaya,  war der Triathlonverein  Heidekreis zur Jubiläumsveranstaltung ins fränkische Roth gereist. Es war wohl das härteste Rennen, dass es in 30 Jahren Triathlon in Roth gegeben hat – Hitze bis 33 Grad, Wind, am Ende Regen und Gewitter, Bedingungen, die auch den Startern aus dem Heidekreis alles abverlangt haben. Beim Schwimmen, der ersten Disziplin, sorgten die morgendliche Kühle und das 21,7 Grad warme Wasser des Main-Donau-Kanals noch für eine gewisse „Erfrischung“, auf der sich anschließenden, mit ca. 1300 Höhenmetern durchaus anspruchsvollen Radstrecke, stieg dann aber durch die strahlende Sonne die Lufttemperatur auf über 30 Grad an und sorgte auf der abschließenden Laufstrecke mit schwül-warmer Luft für äußerst schwierige Wettkampfbedingungen. Am späten Nachmittag hatten die Triathleten dann noch mit Regen und Gewitter zu kämpfen und so verwundert es nicht, dass am Ende des Wettkampfes rund 19% aller Starter den Triathlon nicht beendeten. Im Vergleich dazu waren es im Vorjahr nur ca. 8%, die aufgegeben hatten. Die Heidekreis-Triathleten kamen mit den Bedingungen aber gut zurecht und realisierten überwiegend ihre angestrebten Zielzeiten. Dirk Sauer, gestartet in der Altersklasse M45, erreichte nach 15:38:30 Std. wieder das Ziel und belegte damit den 500. Platz in seiner Altersklasse. Henning Mühlenhaupt, der bereits im Vorfeld des Wettkampfes mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, war nach dem Schwimmen noch im ersten Drittel der Altersklasse M35 dabei, entschied sich dann aber nach 70 Radkilometern trotzdem sein Rennen zu beenden, um eine mögliche Verletzung zu vermeiden. Die Staffel „Heidegeister 1“ benötigte 11:31:40 Std. und belegte damit bei den Mixed-Teams den 133 Platz, während die „Heidegeister 2“ mit 12:19:24 Std. in der gleichen Kategorie den 197 Platz belegten. Angesichts der extremen Wetterbedingungen waren die Heidekreis-Triathleten mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden und froh, die „finish line“ im Rother Triathlonpark erreicht zu haben.

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