Henning Mühlenhaupt erfolgreich beim „Indeland-Triathlon“

Beim 6. Indeland-Triathlon gab es mit rund 1.300 Athleten einen Teilnehmerrekord; im Starterfeld waren auch einige Profis, die das Rennen zur Vorbereitung auf ihre Langdistanzrennen im Sommer nutzten. Für den Triathlon Verein Heidekreis e.V. war Henning Mühlenhaupt auf der Mitteldistanzstrecke am Start und testete ebenfalls seine Form für den Start am 14. Juli beim Ironman Roth.

Bei bestem Wetter im Landkreis Düren starteten die Teilnehmer im ca. 16 Grad warmen Blausteinsee den Kampf um die ersten Plätze. Rund 200 Männer gingen als erstes auf die 2.000 m Schwimmstrecke. Für Mühlenhaupt war dieser Abschnitt nach 32:16 Minuten beendet. Nach dem Ausstieg aus dem See kämpften sich die Athleten einen Anstieg von gut 500m hoch, um in die erste Wechselzone zu gelangen. Das war direkt nach dem Schwimmen und noch im Neoprenanzug anspruchsvoll und die Wechselzeiten der meisten Starter waren entsprechend lang.

Die Radstrecke führte über zwei Runden à 43km teilweise durch das Braunkohleabbaugebiet Inden. Gerade im Tagebaugebiet mussten mehrere steile Anstiege, z.B. von -34m auf + 159m aus dem Abbaugebiet heraus, bewältigt werden. Auch sonst verlangte der verwinkelte Kurs mit einigen 90 Grad Kehren den Radfahrern bei starkem Wind einiges ab. Nach 2:21:20 Stunden konnte Mühlenhaupt in der zweiten Wechselzone im Römerpark Aldenhoven vom Rad steigen.

Jetzt folgten noch 4 Laufrunden auf einer ansprechenden Strecke durch die Innenstadt von Aldenhoven und durch den Römerpark. An der Strecke erwartete die Sportler immer wieder der Applaus der Zuschauer, die teilweise für Volksfeststimmung sorgten. Das Laufen lief dann für Mühlenhaupt aber nicht mehr nach Plan. Einige Kilometer plagte er sich mit Magenkrämpfen und musste deutlich das Tempo reduzieren. Schließlich entschied er sich an einer Verpflegungsstation einige Sekunden stehen zu bleiben und danach konnte er wieder befreit weiter laufen. Für die 20 Laufkilometer stoppte die Uhr für Mühlenhaupt nach 1:28 Stunden.

Mit seiner Gesamtzeit von 4:28:37 Stunden erreichte er den 21. Platz im Gesamtfeld und den 6. Platz in seiner Altersklasse und beendete damit sein Testrennen mit einem positiven Fazit. Sieger an diesem Tag wurden der Profi Simon Jung und die zweifache Amateur Ironman-Weltmeisterin Beate Görtz.

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