Henning Mühlenhaupt beeindruckt in 9:30:28 Stunden
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Start auf der Triathlon Langdistanz in Holland –

Beim Almere Holland Triathlon – einem Klassiker auf der Ironmandistanz (3,8 km, 180 km, 42,195 km), der in diesem Jahr bereits sein 30. Jubiläum feierte – startete am Wochenende Henning Mühlenhaupt vom Triathlon Heidekreis e.V.. Das Teilnehmerfeld mit rund 300 Startern war gut besetzt, da gleichzeitig die nationalen Holländischen Meisterschaften ausgetragen wurden. Geschwommen wurde erstmals nicht im Ijsselmeer, sondern im Weerwater, einem See in Almere. Bereits beim Startschuss um 07.30 Uhr waren die Wetterbedingungen für die Athleten  gut:  14 Grad Luft- und 20 Grad Wassertemperatur – und nur wenig Wind. Das Weerwater präsentierte sich spiegelglatt und bot optimale Bedingungen für die Teilnehmer. Geschwommen wurden zwei Runden von jeweils 1,9 km. Mühlenhaupt hatte sich auf seine erste Langdistanz intensiv vorbereitet. 4 Jahre Triathlontraining – die letzten zwei Jahre nach Trainingsplänen von André Albrecht, niedersächsischer Landestrainer Triathlon und Wettkämpfe bis zur Mitteldistanz waren dem Start vorausgegangen. Nach 58:59 Minuten hatte er die 3,8 km lange Schwimmstrecke beendet und konnte die zweite Disziplin, das Radfahren, in Angriff nehmen. Hier erwartete die Starter eine flache Strecke mit wenigen Höhenmetern. Gefahren wurden 180 km, die aus vier Runden von 45 Kilometern bestanden, so dass die zahlreichen Zuschauer in Almere jeden Fahrer viermal anfeuern konnten. Aufgrund der flachen Strecke mussten die Fahrer die ganze Zeit „Gas machen“ und hatten keine Chance, die Beine auch mal auszuruhen. Mühlenhaupt war daher froh, als er sein Rad nach 5: 10:07 Stunden wieder in der Wechselzone abstellen konnte, um die Laufschuhe anzuziehen. Während der Raddistanz mussten die Fahrer zum einen auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und Ernährung achten und zum anderen aufpassen, dass sie nicht zu viel riskieren. Mühlenhaupt hatte von seinem Trainer klare Anweisungen für die Ernährung und die Pulsoberwerte auf dem Rad bekommen, denn eine zu große Euphorie auf dem Rad rächt sich für die Athleten regelmäßig beim abschließenden Marathon. Auch die Marathondistanz von 42,195 km bestand aus vier flachen Runden.  Aufgrund der Länge des Wettbewerbs leiden auf jeder Langdistanz viele Teilnehmer an Magen- oder muskulären Problemen. Für Mühlenhaupt lief aber an diesem Tag alles optimal zusammen und so konnte er den Marathon in einem konstanten Tempo zurücklegen. Hinzu kam, dass das Wetter an diesem Tag hervorragende Bedingungen bot. So beendete er die Laufstrecke in sehr guten 3:14:42 Stunden. Beim Zieleinlauf zeigte die Uhr eine Gesamtzeit von 9:30:28 Stunden an. Ein Ergebnis, das alle Erwartungen übertroffen hat und den 32. Platz im Gesamtklassement bedeutete.

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